Prim. Univ.-Prof. Dr. Hörmann
Leiter der Abteilung für Anästhesieologie und Intensivmedizin, Notarztwagen und Schmerzambulanz im Landesklinikum St. Pölten


Universität:

Studium der Medizin an der Universität Wien

Ausbildung zum Facharzt für Anästhesie:

Ausbildung an der Universitätsklink f. Anästhesie und allgemeine Intensivmedizin der Universität Innsbruck, Österreich (Vorstand: Prof. H. Benzer)
Facharztannerkennung 1994

weiterer klinischer Werdegang:

von 1.1.1995 bis 31.1.2009 Oberarzt an der Universitätsklinik für Anästhesie und allgemeine Intensivmedizin in Innsbruck.
Univ. Klinik f. Anaesthesie u. Allg. Intensivmedizin - Innsbruck

ab 1.2.2009 Leiter der Abteilung für Anästhesieologie und Intensivmedizin, Notarztwagen und Schmerzambulanz im Landesklinikum St. Pölten
Abteilung für Anästhesieologie und Intensivmedizin, Notarztwagen und Schmerzambulanz im Landesklinikum St. Pölten

derzeitige klinische Arbeitsschwerpunkte:

Leiter der Abteilung für Anästhesieologie und Intensivmedizin, Notarztwagen und Schmerzambulanz im Landesklinikum St. Pölten

wissenschaftlicher Werdegang:

1995 Habilitation
Publikationsliste: siehe PubMed
Im Rahmen meiner Forschungsaktivität arbeite ich als Mitglied der Forschungsgruppe "Lunge und Beatmung" unserer Klinik. Ich war mit unterschiedlichen Problemen der künstlichen Beatmung sowohl klinisch an beatmeten Intensivpatienten als auch bei experimentellen Untersuchungen am Lungenmodell befasst.
Zunächst arbeitete ich mich in die Problematik der indirekten Kalorimetrie an beatmeten Intensivpatienten ein. Experimentell testete ich die Auswirkungen einer auf eine konventionelle mechanische Beatmung superponierten Hochfrequenzbeatmung auf die Atemwegsdruck in der Lunge am mechanischen Lungenmodell.
Während meiner Ausbildungszeit an der Intensivstation setzte ich mich mit dem klinischen Einsatz von Biphasic Positiv Airway Pressure (BIPAP) auseinander. Das Anwendungsspektrum dieses von der Arbeitsgruppe um Professor Benzer entwickelten Beatmungsmodes konnte praktisch auf sämtliche Phasen der künstlichen Beatmung eines Intensivpatienten ausgedehnt werden. Gleichzeitig konnte ein praktikables klinisches Anwendungsregime erarbeitete werden . Parallel dazu führte ich eine klinische Studien über die Auswirkungen von BIPAP auf den Gasaustausch beim beatmeten Intensivpatienten durch.
In den letzten Jahren wurde eine Methode zur Quantifizierung des Luft- und Gewebeanteil der Lunge beatmeter Intensivpatienten im akutem Lungenversagen entwickelt. Durch dieses Verfahren können die Auswirkungen der Beatmungstherapie bei solchen Patienten quantifiziert und somit objektiviert werden. Hierbei erscheint vorallem der Vergleich unterschiedlicher augmentierender Beatmungsformen von großem Interesse.

Lehrtätigkeit:

seit 1990 Ausbildung von Studenten im Rahmen der Chirurgiehauptvorlesung sowie des Chirurgie Praktikums
seit 1993 im Rahmen der Blockveranstaltungen der theoretischen Ausbildung zum Sonderfach Anästhesiologie Vorlesungen zum Thema "Atemphysiologie" und "Strategien der maschinellen Beatmung"
seit 1993 Fortbildungsseminare zu beatmungsrelevanten Themen entsprechend der Ärzteausbildungsordnung unter der Patronanz der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI)
eingeladene Vorträge im Rahmen von internationalen Kongressen, Seminaren und Symposien